Salut! Ich bin Alice, systemische Coachin, Kulturwissenschaftlerin und eine Frau, die alles Schöne liebt.
Eine Freundin hat mich mal als ruhenden Bergkristall bezeichnet. Das stimmt. Aber genauso gut könntest du mich in Schlappen tanzend auf einem Festival antreffen.
Ich bin teilweise in einer Hippie-Wohngemeinschaft aufgewachsen, kenne unterschiedliche Lebensentwürfe und meine Eltern haben sich früh für persönliche Entwicklung interessiert. Das hat mich geprägt – und es bedeutet, dass ich dir, so weit das möglich ist, wert- und urteilsfrei begegnen kann.
Mein eigener Kinderwunsch hat mich sechs Jahre lang begleitet. Er hat mich mental, körperlich und in meiner Beziehung sehr herausgefordert. Ich kenne das Warten, die Ungewissheit, die Art, wie dieser Wunsch das eigene Leben durchdringen kann und wie schwer es ist, bei sich zu bleiben.
2024 wurde ich schwanger und habe meinen Sohn geboren. Dieses Jahr hat mir sehr intensiv gezeigt, wie nah Anfang und Ende beieinander liegen – und wie große Freude und tiefe Trauer nebeneinander bestehen können und dürfen.
Meine Haltung
Ich sehe dich als eigenständige, selbstbestimmte Frau – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen an Mutterschaft, Weiblichkeit oder den „richtigen" Lebensweg. Im Coaching geht es nicht darum, einem äußeren Ideal zu entsprechen. Es geht darum, dass du in Kontakt kommst mit deiner eigenen inneren Stimme – und herausfindest, was deine nächsten Schritte auf deinem ganz eigenen Weg sein könnten.
Meine Herangehensweise ist systemisch: Ein Mensch funktioniert nicht unabhängig von anderen Menschen und der Gesellschaft. Also schauen wir auch dahin – wie die Welt dich beeinflusst, aber auch, wie du zurück in sie wirken kannst.
Was mich in meiner Arbeit ausmacht: Ich kann radikale Prozesse anstoßen, ohne dass Menschen das Gefühl haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir schauen auch dahin, wo es tief geht – aber so, dass du dich sicher fühlst. Veränderung darf gleichzeitig sanft und mutig sein.
Mein Weg
Bereits während meines Kulturwissenschaftsstudiums habe ich im Bereich kulturelle Bildung gearbeitet und diesen Weg in Museen und Kulturinstitutionen weiterverfolgt – mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, in großen Bildungsprojekten. Mich hat dabei immer zeitgenössische Kunst interessiert, die gesellschaftliche Fragen aufwirft. Und mein Anliegen war es, Räume zu schaffen, in denen Menschen ins Gespräch kommen: Wie wollen wir leben?
Irgendwann merkte ich, dass mir der Wirkungsbereich zu eng wurde. Ich begab mich auf meinen eigenen Weg der beruflichen Neuorientierung: mit vielen Fragen, viel Unsicherheit und zum Glück einer tollen Mentorin an meiner Seite. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie unabdingbar Begleitung in solchen Prozessen ist. Am Ende des Mentorings stand fest: ich mache eine Coachingausbildung.
Ausbildung:
Systemischer Personal Coach, Coaching Akademie Berlin (zertifiziert nach ECA, European Coaching Association)
Masterabschluss: Museum und Ausstellung, Universität Oldenburg
Bachlorabschluss: Kulturwissenschaft und französische Philologie, Universität Potsdam